An modernen Bauten dominieren großdimensionale Fasaden aus Glas. Die Forderungen an die Gestaltungsmöglichkeiten mit Glas steigen. Die attraktive Optik ist dabei von wachsender Bedeutung. Planer und Bauherren entscheiden sich immer häufiger für Farbneutralität. Gleichzeitig müssen Wärmeverluste auf ein Minimum reduziert werden. Alles in allem: Mit einem qualitativ hochwertigen Glas werden Heizkosten, Energiebedarf und Schadstoffemission spürbar verringert, ohne dass das Gesamtbild des Objektes leidet.

 

 

Mehr Optionen in der Gestaltung durch extreme Farbneutralität

Neue Glasentwicklungen eröffnen Bauherren und Architekten neue Perspektiven in Gestaltung und Ästhetik. Höchste Farbneutralität wird verbunden mit gleichzeitig hervorragendem Wärmedämmschutz. Herkömmliche Wärmeschutzschichten haben bisher bei Gläsern häufig eine Farbwirkung gezeigt.
Durch eine neue Beschichtung bleibt das Glas klar, und der stark reduzierte Spiegeleffekt erzielt größtmögliche Harmonie mit weiteren verwendeten Baumaterialien.
Zukunftsweisende Technik erlaubt es, dass dieses neue Isolierglas sowohl der Wärmeschutzverordnung mehr als gerecht wird, als auch hohe ästhetische Ansprüche erfüllt.
Ein Blick durch die Scheibe gewährleistet die unverfälschte Sicht auf natürliche, leuchtende Farben. Es sind Verglasungen jeder Größenordnung plan- und baubar, es können Vorgaben und Vorstellungen für eine attraktive, individuelle Optik verwirklicht werden.

 

 

Die neue Schutzschicht ist hart im Nehmen

Durch eine keramikartige Schutzschicht wird das Glas äußerst korrosionsbeständig und kratzfest. Störende Reflexionen werden erheblich reduziert. Die verstärkte Schichthärte bietet dem Verarbeiter auch klare Vorteile in der Glaswaschmaschine. Die verschiedenen Beschichtungen aus dünnem Metall- und Metalloxid, aufgetragen im modernen Hochvakuum-Magnetron Sputter-Verfahren, nehmen bei fachgerechter Behandlung keinen Schaden. Ein enormer Vorteil, denn die harten Schichten geben dem Glas seine spezifischen Eigenschaften. Deshalb wird auch der Produktionsprozess selbst dauernd vollautomatisch überwacht und die Werte jeder einzelnen Schicht überprüft.

Dieses neuartige Verfahren gewährleistet eine lange Funktionstüchtigkeit.

Hoher Spareffekt durch niedrigen k-Wert und hohen g-Wert

Das Ozonloch dehnt sich aus, der Treibhauseffekt wird für Klimaveränderungen verantwortlich gemacht. Die Verbrennung fossiler Brennmaterialien begünstigen diese Entwicklung. Deshalb ist eine Reduktion der Schadstoffe dringend erforderlich. Im Bauwesen kann dies durch eine bessere Gebäude-Isolation erreicht werden. Das wärmedämmende Isolierglas ist hier mit seinen technischen Qualitäten vorbildlich: k-Wert 1,1 W/m²K. Das bedeutet eine starke Senkung des Energiebedarfs und somit des Heizölverbrauchs.
Diese Tatsache macht sich in spürbar reduzierten Heizkosten und verbessertem Wohnkomfort durch eine höhere Glastemperatur im Fenster bemerkbar. Auch wird die Umwelt durch eine geringere CO2-Emission weniger belastet. Zudem nutzt das Glas die Sonne als Heizenergiespender, was Energiekosten und Schadstoffausstoß weiter reduziert.

 

Einfachglas k-Wert 5,8 W/m²K

Isolierglas k-Wert 3,0 W/m²K

Isolierglas k-Wert 1,1 W/m²K